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6 lessons we´ve learned from shooting “Love me again”

There are some key elements of filmmaking you hear over and over and wouldn´t ever compromise and some that you sometimes tend to overlook. These are 6 lessons we´ve learned while shooting our horror short “Love Me Again!”

1. Ask anyone for feedback

As filmmakers we tend to mostly ask other filmmakers for feedback when it comes to reviewing a script, screenplay or a plot idea. While this is a great thing to to and you can expect to get some professional advice by your fellow filmmakers, it´s always a good idea to crowd-approve your film. Make sure you send out your script to a bunch of genre-fans, friends and family to see if your story is original, clear, and understandable for anyone. And when getting feedback, ask questions: Why did the hero do X? Why did he react that way? If you have to justify any part of your story with long explanations, you should overthink that part, as you won´t be able to explain it to any viewer of your film.

2. Show your film to some that don´t know the script

This is especially critical for anything that includes suspense or frightening elements. You won´t know if those “scares” work if you only show your first edit to those who know the script, as they´ll always know before a “scare” happens in advance. So leave some of your friends out in the script-reviewing process. If your frightening moments still don´t work, you´ll have time to rework the sound effects or editing.

3. Never ever leave out storyboarding

I left it out. As we´ve been on a tight budget, I was so busy with other parts of the preproduction including making lots of DIY stuff, so that I skipped storyboarding. And I thought as I´m both directing and shooting the piece, I won´t really need it. Wrong. If I had known how much I´d be missing storyboards on set, I´d have stayed awake the whole night to draw some frames. Having no storyboards is so much slowing down everything on set. You´ll end up turning the pages of your script back and forth to make sure you haven´t left out any shot. We even had to re-set a lighting setup because we´ve left out a 4 second shot. So, even if you have zero drawing skills, try to make some sketches that gives everyone an idea of blocking, perspective, framing and camera movement. If you need some inspiration check this out.

4. Location scouting first, storyboarding second.

Always know your location before you start storyboarding. Even if you´ve been in that place several times, check it out once again before storyboarding. We tend to misjudge dimensions of a room. A room that you remember being so large is no more as soon as you enter it to start shooting. And if you storyboard first, you might have to resolve your shots, use different lenses etc. depending on how different the location is from what you´ve pre-visualized. So check out your location, take some pictures with you cell phone, even use a viewfinder app to give you some ideas about your lens choices.

5. Meet with your actors before shooting to practise and read their lines

Especially if you have a script that doesn´t contain a lot of dialogue, you might think “well, they´ll have plenty of time to practise their lines while they´re getting their makeup done and I´m setting up my lights.” Guess what. Every one of your actors has rocked their lines reading them oud loud at home. But as soon as other team members are watching them, the performance rapidly drops. If you´ve set up all your lights and are ready to go, it might be really exhausting for everyone to have one actor failing with his/ her lines over and over. Having the script read out loudly by all actors in a pre-shoot meeting helps a lot.

6. Never underestimate any part of the production

I´ve heard some wise guy, I don´t remember who, saying: A film is 50% visuals. 50% audio. 50% music. 50% colors. 50% editing. And you might add some more here, too. Now it´s a known fact, that in the age of everyone with a DSLR calling himself a DOP, many focus on visuals and overlook the importance of audio. But I won´t get into that here.
Some even apparently smaller parts of a production are overlooked: Catering. Never make the desicion “We´ll keep on working and order some pizza later”. Always have drinks, sweets, nuts, etc available and predetermine a fixed time for lunch. Your whole team will be giving a much better performance if noone´s has a growling stomach and is working towards a goal: lunch break.
We´ve been lucky to have my mum and Farsana (the evil girlfriend) caring for us with great catering.

So these are 6 lessons we´ve learned by shooting our last short, if you have more, please share them with us in the comments!

Cheers,
Abo

Als Filmemacher gibt es einige Prinzipien, von denen man nie abweichen würde und die man immer wieder hört. Daneben gibt es noch einige, die man leicht übersieht. Hier sind 6 Lektionen, die wir beim Dreh unseres Horror Kurzfilms “Love Me Again!” gelernt haben.

1. Bitte jeden um Feedback

Als Filmemacher neigen wir dazu, uns meist Feedback bei anderen Filmemachern zu holen, wenn es um ein Drehbuch einen Entwurf oder eine Idee geht. Das ist auch gut so und natürlich immer hilfreich, ein paar professionelle Ratschläge zu bekommen. Dennoch ist es immer wichtig, die Idee massentauglich zu machen. Lasse Dein Skript von einer Auswahl an Freunden und Genre-Fans lesen um zu sehen, ob Deine Story ankommt, es keiner Verständnisprobleme oder Lücken in der Story gibt. Stelle Fragen: Wieso hat der Hauptdarsteller dies oder jedes gemacht? Wieso hat er so reagiert? Wenn Du irgendeinen Teil der Story mit vielen Worten rechtfertigen und erklären musst, solltest Du diesen Teil überdenken. Denn dem Zuschauer Deines Films wirst Du nichts erklären können.

2. Zeige Deinen Film ein Paar Leuten, die das Drehbuch nicht kennen

Besonders wichtig bei allen Filmen, die Spannung oder Schreck-Momente haben. Du kannst nie wissen, ob eben diese Schreck-Momente funktionieren, wenn Du Deinen ersten Schnitt denen zeigst, die das Drehbuch kennen. Sie werden jedes Mal wissen: gleich kommt was. Lasse also eine Auswahl an Freunden beim Drehbuch-Feedback aus, um ihnen Deinen ersten Schnitt zu zeigen. Wenn die Schreck-Momente nicht funktionieren, hast Du noch Gelegenheit, am Schnitt oder den Soundeffekten zu feilen.

3. Verzichte niemals auf Storyboards

Ich hab´s leider getan. Wir hatten ein sehr knappes Budget, so dass ich sehr beschäftigt mit dem Anfertigen DIY Equipment war, drum hab ich es ausgelassen. Ich dachte, da ich sowieso Regie führe und die Bildgestaltung übernehme, brauche ich das nicht. Falsch. Wenn ich gewusst hätte, wie sehr mir die Storyboards fehlen werden, hätte ich lieber eine Nacht durchgemacht und ein paar Skizzen angefertigt. Keine Storyboards zu haben bremst den Arbeitsfluss. Du blätterst im Drehbuch hin und her um sicher zu gehen, dass Du nix ausgelassen hast. Wir mussten sogar ein Lichtsetup wieder aufbauen, weil wir einen 4-sekündigen Shot übersehen hatten.
Also, auch wenn Du null Zeichentalent hast, mach ein paar Skizzen, die allen eine Idee von Perspektive, Framing, Komposition und Kamerabewegung geben. Wenn Du etwas Inspiration dazu brauchst, schau hier mal rein.

4. Erst Locationscouting, dann Storyboarding

Kenne immer Deinen Drehort bevor Du Dich an die Storyboards machst. Auch, wenn Du an dem Ort schon etliche Male warst. Manchmal haben wir die Dimensionen und Gegebenheiten eines Raumes falsch in Erinnerung. Der Raum, den wir so riesig in Erinnerung haben, ist plötzlich ganz klein, sobald wir zum Dreh ankommen. Und wenn Du das Storyboarding zuerst machst, wirst Du ggf vieles umplanen müssen, weil der Raum das so, wie Du es Dir vorher dachtest, nicht erlaubt. Also schau Dir alle Drehorte an, mach ein paar Fotos mit Deinem Smartphone oder sogar einer Sucher-App, damit Du weisst, in welche Richtung die Wahl Deiner Brennweiten etc gehen wird.

5. Treffe Deine Schauspieler vor dem Dreh, um ihren Text zu proben

Besonders wenn Dein Drehbuch nicht viel Dialog enthält, was bei Kurzfilmen oft der Fall ist, denkst Du vielleicht: “die werden genug Zeit zum einüben ihrer Sätze haben, während sie in der Maske sind und ich das Lichtsetup mache”. Fakt: Jeder Deiner Schauspieler hat seinen Text gerockt, als er ihn Zuhause für sich laut sprach. Aber sobald ein ganzes Team seine Augen auf ihn gerichtet hat, fällt die Leistung ganz schnell. Wenn Du Dein Set aufgebaut hast und alles bereit steht, kann es ermüdend sein, wenn ein Schauspieler wieder und wieder über den selben Satz stolpert. Wenn Ihr jedoch alle gemeinsam im Vorhinein gemeinsam geprobt habt, wird jeder wissen, woran er noch arbeiten muss.

6. Unterschätze keinen Teil der Produktion

Ein weiser Mann, ich weiss nicht mehr wer, sagte mal: Ein Film ist 50% Bild. 50% Ton. 50% Musik. 50% Farben. 50% Schnitt. Und da lassen sich locker noch ein paar Dinge ergänzen. Gut, wir wissen alle, im Zeitalter, wo jeder, der eine DSLR hat, sich “Kameramann” nennt, konzentrieren sich viele voll und ganz auf das visuelle und übersehen, wie wichtig Ton ist. Da will ich aber nicht näher drauf eingehen.
Ein paar Dinge an einer Produktion werden sogar noch stärker unterschätzt: Catering. Sage niemals “Wir arbeiten jetzt erstmal weiter und bestellen dann später ein paar Pizzen.” Sorge immer dafür, dass reichlich Getränke, Knabberein und Süßes in Reichweite sind, und setze eine Zeit für das richtige Essen fest. Dein ganzes Team wird viel bessere Leistung geben, wenn die Mägen nicht knurren, und es ist immer schön, auf ein Ziel hinzuarbeiten: Essenspause. (Ich weiss noch nicht mal, ob das ein Wort ist..)
Wir hatten das Glück, von meiner Mama und Farsana (die böse Freundin) gut versorgt worden zu sein.

Das sind die 6 Lektionen, die wir gelernt haben, und wenn Euch noch welche einfallen, teilt sie mit uns in den Kommentaren!

LG,
Abo

 

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